Wer hilft uns, wenn uns was passiert?

Ciara ist Schülerin und #getsocial Leserin. Nebenbei arbeitet sie auch noch als Schwimmkurslehrerin und engagiert sich in der Flüchtlingshilfe. Für die heutige Adventkalender-Geschichte hat sie einen Beitrag über ein Thema geschrieben, das ihr sehr am Herzen liegt: Zivilcourage.

Was bedeutet Zivilcourage eigentlich?

Zivilcourage ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wer hilft uns, wenn wir stürzen oder wenn wir beraubt werden? Die Polizei  oder die Rettung ist schließlich nicht immer da. Wir als Mitmenschen können immer helfen! Wir müssen anderen helfen, aber trotzdem Acht geben, uns nicht selbst in Gefahr zu bringen. Es gibt manche Situationen, wo man aber auch helfen und nur durch einen kleinen Anruf Menschen retten kann. Um die Polizei oder die Rettung zu alarmieren, muss mein kein Genie sein.

„Ich hatte keine Zeit!“ oder andere Ausreden können leicht entkräftet werden. Im Endeffekt lügt man sich damit selber an.

Aber was ist überhaupt Zivilcourage? Laut wikipedia setzt sich Zivilcourage, wörtlich Bürgermut, aus den beiden Wörtern zivil (lateinisch civilis, 1. bürgerlich – nicht militärisch, 2. anständig, annehmbar) und courage (französisch „Mut“) zusammen.

Mut zu zeigen, heißt es also. Über seine Grenzen zu gehen ist für jeden schwer, aber was denkt der Mensch der Hilfe braucht? „Ach der arme Kerl, er hat sicher Angst!“ Nein, so denkt man nicht, wenn man z.B am Boden liegt oder ausgeraubt wird.

Da will man nur Hilfe, egal welche! Zeig, dass ein starker Mann oder eine starke Frau in dir steckt! Auch Mut zu zeigen ist schwer, aber man kann es erlernen. Wenn man sich mit Erster Hilfe unsicher ist, kann man sich schließlich jederzeit beim Roten Kreuz informieren, wann der nächste Kurs startet.


Foto: ÖRK LV Kärnten/ Marco Riebler

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